Dienstag, 31. März 2015 - 22:15 Uhr

Helferwochenenden im Land der Tiere

Von: Bianca
Kategorie: Bericht

Drei der BewohnerInnen
Idyllische Natur
Hier wird kräftig angepackt
Immer mehr wird der zugewucherte Weg wieder benutzbar
HelferInnen neben dem heruntergebrannten Feuer
Zeus lässt sich nicht aus der Ruhe bringen
Andrang im Eimer
Neben Rehen und Marderhunden fühlen sich auch ziehende Wildvögel hier wohl

Das „Land der Tiere“ ist ein im Oktober 2014 gegründeter Lebenshof in Mecklenburg-Vorpommern, nur 85 km von Hamburg entfernt. Im März wurde seitens des Gründerpaares (Tanja Günther und Jürgen Foß, u.a. Gründer von ARIWA und dem VSD) zu Helferwochenenden aufgerufen (www.land-der-tiere.de).

Hier packte neben vielen anderen hochmotivierten HelferInnen auch welche von der Veganen Bewegung mit an. Auf dem ehemaligem Gelände des NVA-Geheimdienstes gab und gibt es jede Menge zu tun: Stacheldrähte wurden entfernt, Wege wurden von Gestrüpp freigeschnitten und gefegt. Sträucher und Äste wurden verbrannt (was eine gute Möglichkeit für Stockbrot gewesen wäre, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Der Teig wurde dann kurzfristig in eine herrliche Pizza verwandelt).

Auf dem 133.000 Quadratmeter großen Gelände steht noch jede Menge Arbeit an, damit weitere Tiere gerettet und aufgenommen werden können. Deshalb werden ständig fleißige HelferInnen gesucht, sehr gerne auch Menschen, die handwerkliche Erfahrungen haben.

Derzeit leben im Land der Tiere schon zwei Hunde, drei Schafe, Schildkröten und Kaninchen (und jede Menge wildlebende Tiere fühlen sich hier wohl). Geplant sind weitere Unterkünfte für Vögel (Hühner, Puten u.ä.), Schweine und andere Tiere, die auf Hilfe angewiesen sind. Sie können erst dann aufgenommen werden, wenn das Grundstück und die Ställe hergerichtet sind und sich einige SpenderInnen, PatInnen und weitere HelferInnen gefunden haben.

Wir möchten deshalb dazu aufrufen, das Land der Tiere zu unterstützen!

Hier sollen zukünftig übrigens nicht „nur“ Tiere aufgenommen werden, es ist auch eine Bildungsstätte für themenverwandte Seminare und Führungen (mit veganer Küche) samt Übernachtungsmöglichkeiten geplant. Dadurch sollen die Tiere den Menschen näher gebracht werden, damit sie als Individuen und fühlende Wesen wahrgenommen werden können.

Aber genug berichtet: genauere Infos findet ihr auf der Homepage.

Fazit: Spendet alles, was ihr habt, verschenkt Patenschaften oder stellt überschüssige Kräfte und freie Zeit zur Verfügung!






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