Sonntag, 12. April 2015 - 12:19 Uhr

Vegane Woche auf dem Gut Karlshöhe "Vegan in Hamburg, so geht´s"

Kategorie: Aktionen

Der Eingang zum Gut Karlshöhe
Langsam kommen die ersten Gäste
Informationen...
...und Leckereien von uns
Es wurde gerne zugelangt
Silke Hennig liest aus ihrem Buch
Ein Vortrag der Verbrauchernzentrale
Vertreterinnen der Veganen Bewegung
Offene Diskussion mit dem Publikum

In der letztem Märzwoche veranstaltete der Hamburger Klimaschutzhof Gut Karlshöhe eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Vegan in Hamburg, so geht´s“.

Am 26.03. fand ein Informationsabend, an dem auch die Vegane Bewegung teilgenommen hat, statt. Eröffnet wurde der Abend durch Bettina Hennig, die aus ihrem Buch „Ich bin dann mal vegan“ vorlas. Als nächstes referierte Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg zur veganen Ernährung und ihren gesundheitlichen Aspekten. Zwei Aktivistinnen der Veganen Bewegung informierten danach die ungefähr 40 Anwesenden, von denen einige bereits vegan lebten oder auf dem Weg dorthin waren, über Tierrechte und die Möglichkeiten, sich selbst zu engagieren.

Es war uns an diesem Abend besonders wichtig - im Kontrast beispielsweise zum Beitrag der Verbraucherzentrale - aufzuzeigen, dass es uns vor allem darum geht, die Ausbeutung von Tieren zu kritisieren und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Tiere keine Ware sind. Dabei geht es uns selbstverständlich nicht nur um eine vegane Ernährung, sondern um eine vegane Lebensweise an sich. Die gesundheitlichen Vorteile der veganen Ernährung stellen für uns allenfalls einen positiven Nebeneffekt dar.

Zum Abschluss des Abends gab es noch eine Diskussionsrunde, bei der das Publikum seine Fragen und Sorgen loswerden konnte. Mehrfach wurde dabei die Sorge geäußert, dass Freund*innen und Familienmitglieder kein Verständnis für die vegane Lebensweise haben (könnten). Neben dem Geben praktischer Tipps war dies ein wichtiger Anlass für uns, das Thema noch einmal weg vom individuellen Nutzen zu bringen und die Gäste dafür zu sensibilisieren, dass eine vegane Lebensweise aus diversen Gründen (wie ethischen und ökologischen) absolut erforderlich ist. Im Vergleich zu dem Leiden und Sterben, das durch eine nicht vegane Lebensweise hervorgerufen wird, ist das kleine bisschen Aufwand, das wir uns als Veganer*innen manchmal machen müssen, ein sehr geringer „Preis“.

Weitere Veranstaltungen in dieser Woche waren der Film „Live and Let Live“ von Marc Pierschel sowie ein (ausgebuchter) veganer Kochkurs.

Wir danken dem Gut Karlshöhe dafür, dass wir uns als Tierrechtsgruppe in die Veranstaltung einbringen konnten und freuen uns, dass die Notwendigkeit einer veganen Lebensweise dort – nicht nur aus ökologischer Sicht – erkannt worden ist, wenn das Gut Karlshöhe auch (noch?) kein veganer Hof ist.






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